...Nach...
seinem Lachen...
seinen Händen...
seinem Körper...
seiner Zunge...
seiner Stimme...
seiner Wärme...
seinen Blicken...
seinem Atem an meinem Nacken...
seinen Schweissperlen auf der Stirn...
Ich will ihn...
küssen...
berühren...
spüren...
beißen...
schmecken...
fühlen...
lecken...
streicheln...
Ich möchte...
neben ihm einschlafen...
ihm beim Schlafen zusehen...
neben ihm aufwachen...
in seine Augen schauen...
Hand in Hand durch die Stadt laufen...
ihn in meine Arme nehmen...
uns gegenseitig unter der Dusche einschäumen...
mich an ihm Betrinken...
Es gibt Tage im Leben die einfach Scheiße sind.
So einen Tag erlebe ich seit 2 Wochen täglich.
Ich bin Kraftlos!
Bei meinem Mann wurden Metastasen im Gehirn gefunden.
Okay, wir wussten dass der Tag irgendwann kommt, ist er aber da, ist man völlig erschlagen und überfordert. Ein ganz fester schlag ins Gesicht, man sinkt zu boden, schlägt die Hände vors Gesicht, fühlt diese Ohnmacht. Und liegt man am Boden tritt einem jemand in den Magen. Man duscht Stundenlang, sackt auf die Knie und weint.. Die Tränen verbinden sich mit dem Wasser... Man will den Scheiß runter waschen, aber es gelingt nicht...
Auf die Ohnmacht folgt die Wut. Warum dürfen so tolle Menschen nicht Leben?
Dann hat er mal so eben sein Todesurteil bekommen... Er weint, will Leben. Aber der Tod schleicht hinter ihm her und grinst ihn frech an.
Dann nimmt mir ein bescheuerter Kölner die Vorfahrt und schrottet mein geliebtes Auto. Mal eben fast 20000 platt gemacht...
Klar, Autos kann man ersetzen. Aber dieser Wagen war einzig Artig, es wird dieses Auto so nie wieder geben...
Ich bin stark, sehr stark. Seit 7 Jahren gibt es diese Diagnose Krebs - unheilbar! Kein Arzt dieser Welt kann mir bei seiner Krankengeschichte was vormachen. Ich kann seinen kompletten Krankheitsverlauf inkl. Medikation und Datum im Schlaf wieder geben. Ich stehe beruflich und privat meinen Mann, bin über alles, was uns in den Weg gelegt wurde drüber geklettert, mit einem Lächeln weiter gelaufen, immer positiv denkend. Alle bewundern "meine Stärke". Kotz, ich kanns nicht mehr hören. Meine fröhliche Art ist mehr Fassade und Selbstschutz als Stärke.
Wirklich Stark ist aber nur mein Mann. Mehr als 80 Chemotherapien in all den Jahren. Er hat nie gebrochen, ihm ging es gut, er war jeden verdammten Tag arbeiten. Er wollte Leben und der Statistik ein schnippchen schlagen. Hat die Prognose der Ärzte bereits verdreifacht.
Ich habe 8 Kilo in diesen letzten beiden Wochen abgenommen. Mag meine Wohnung nicht mehr verlassen, zocke bis tief in die Nacht um auf andere Gedanken zu kommen.
Der Tod liegt abends neben uns auf der Couch, er blockiert das denken. Blockiert das Lachzentrum in Hirn.
Meine "Fassade" ist so schwer aufrecht zu erhalten. Ihn zu motivieren fällt täglich schwerer. Wie soll ich jemanden Motivieren wenn ich unmotiviert bin? Allen trost zu spenden noch viel schwieriger. Alle haben Angst vor dem Tag an dem er seine Augen für immer schließen wird. Alle wollen extrem viel in seiner Nähe sein...
Nur ich kann diese Nähe im Moment nicht ertragen. Selbstschutz? Ich weiß nicht. Wovor denn? Ich liebe ihn so abgöttisch. Kann den Gedanken aber nicht ertragen, dass er mich bald alleine lässt. Habe Angst dass er geht wenn ich nicht bei ihm bin. Habe Angst vor der Zukunft. Klar, die Welt hört nicht auf sich zu drehen, es wird weiter gehen. Aber ich habe noch nie einen Menschen so sehr geliebt wie ihn. Wir sind eins geworden. Haben keinen Streit, leben ein tolles Leben seit 8 Jahren. Wir sind seelenverwandt. Wir verstehen uns blind. Es könnte alles so schön sein... Könnte...
Es wird in Zukunft kein WIR mehr geben. Das tolle Paar, das nichts, aber auch garnichts erschüttern konnte, das von allen bewundert wird, ist bald eine schöne Geschichte mit einem tragischen Ende...
"Klar, genießt die letzten Monate die Euch bleiben..." sagen sie alle. Aber es geht nicht. Der Tod verfolgt uns. Der üble Beigeschmackt bleibt. Ich kann nicht genießen. Ich habe nackte Angst.
Kann mich jemand aus meiner Lethargie raus holen? Mich mit überzeugenden Worten motivieren weiterhin Stark zu sein?
Tränen fliessen...
Angst breitet sich aus...
Mein Magen spielt verrückt...
40 Zigaretten am Tag? - Normalzustand...
Wofür soll ich denn morgen früh noch die Augen öffen und aufstehen?
Wir sitzen nebeneinander auf dem Bett, er rückt näher und unsere Lippen berühren sich. Ich spüre seine Wärme und bekomme eine Gänsehaut.
Er hat so ein bezauberndes Lächeln, seine Lippen sind so zart, er riecht so gut. Als ich ihn das erste Mal geküsst habe wusste ich ich möchte niemand anderen mehr küssen...
Seine weichen Hände streicheln meine Hand, meinen Arm.
Ich würde ihm so gerne auf der Stelle die Kleider vom Leib reißen. Aber ich möchte genießen, jede Sekunde, jeden Moment unvergesslich als Erinnerung ins Gehirn einbrennen.
Er schiebt mich mit sanftem Druck aufs Bett und zieht mir mein Shirt aus. Er schaut mich an und Küsst mich hinter meinem Ohr, fährt mit seiner Zunge meinen Hals entlang und ich bin schlagartig nass.
Seine Finger öffnen geschickt meine Hose und gleiten zwischen meine Beine.
Er merkt wie nass ich bin und Lächelt.
Seine Finger spielen an meinem Kitzler und treiben mich in den Wahnsinn.
Ich packe seinen Schwanz, küsse seine Eichel und spiele mit meinen Zähnen während er gierig pocht.
Als seine Zunge meinen Kitzler berührt, während zwei seiner Finger mich ausfüllen bin ich kurz davor zu explodieren.
Ich setze sich mich auf ihn, er sitzt ebenfalls, ich knabbere an seinem Hals, fahre mit meiner Zunge seinen Nacken entlang und lasse mich langsam auf seinen Schwanz gleiten während meine Brüste ihn berühren.
Ich bin klatsch nass und reibe meinen Kitzler an ihm während ich ihn reite und bei jeder Berührung zucke ich zusammen, kann aber nicht von ihm ablassen. Es fühlt sich so wahnsinnig schön weich und warm an.
Gefühlte 3 Sekunden später spüre dass ich komme, ich werde ganz langsam, will genießen, komme laut, langsam und total intensiv. Etwas später pocht sein Schwanz seinen Saft in mich und wir verharren noch ein kleines Weilchen in dieser Position, wollen diesen Moment auskosten.
Er steht auf, reicht mir die Hand, führt mich ins Bad. Wir Duschen, das warme Wasser prasselt auf unsere verschwitzten Körper, wir Küssen uns, er seift mich ein. So zärtlich und liebevoll. Wir drücken uns aneinander, wollen uns spüren. Haut an Haut.
Immer wieder sucht mein Mund seine Lippen. Ich Küsse ihn so unwahrscheinlich gerne. Er nimmt mein rechtes Bein und schiebt es auf den Rand der Dusche. Seine Hand gleitet über meine Brüste, meinen Bauch, er streichelt mein Tattoo, gleitet tiefer und befummelt mich schon wieder so wahnsinnig schön. Dabei schaut er in jedem Moment in meine Augen.
Ich lehne mich an die eis kalten Fliesen an der Wand und genieße sein gekonntes Spiel. Ich bin schon wieder Nass und schiebe meinen Unterleib seiner Hand entgegen. Er nimmt seine Hand von mir und lutscht sie ab. "Dein Saft schmeckt so köstlich..."
Wir trocknen uns ab und gehen zurück zum Bett. Er schiebt mich auf den Rücken, beugt sich über mich und sein Grinsen verrät den nächsten Schritt. Er beginnt erneut an meinem Hals, seine Zunge und seine Hände wandern abwärts. Ich stöhne auf, es fühlt sich so weich und intensiv an.
Seine Zunge bringt mich erneut zum Wahnsinn. Ich bin wie besessen. Ich bin bewegungsunfähig. Ich nehme seine Hand mit der er mich so geschickt verrückt macht und lecke seine Finger ab während ich ihm in die Augen sehe. Mein Honig ist süß und ich schmecke noch seinen Saft den er zuvor in mir verteilt hat.
Das macht ihn nur noch mehr an.
Er küsst mein Tattoo, meinen Bauch, ich nehme ihn an den Händen und ziehe ihn zu mir hoch.
"Ich will Dich" keuche ich und er folgt meinem Wunsch.
Sein Schwanz gleitet ohne wiederstand in meine nasse Pussy und ich stöhne laut auf. Er fickt mich erst langsam, dann schneller. Ich schreie fast vor Lust und ich komme erneut sehr schnell unter seinen Bewegungen...
Ich habe diese Geschichte in drei Schritten geschrieben. Bei mir laufen, wenn ich an diesen Tag zurück denke, gefühlte tausend Bilder/Sek. im Kopfkino ab für die ich irgendwann keine Worte mehr fand. Es war ein wundervoller Tag der für immer in meinem Gehirn eingebrannt sein wird!
Nehm' Träume für bare Münze
Schwelge in Phantasien
Hab' mich in Dir gefangen
Weiß nicht wie mir geschieht
Wärm' mich an Deiner Stimme
Leg' mich zur Ruhe in Deinen Arm
Halt mich - nur ein bißchen
Bis ich schlafen kann
Fühl' mich bei Dir geborgen
Setz' mein Herz auf Dich
Will jeden Moment genießen
Dauer ewiglich
Bei Dir ist gut anlehnen
Glück im Überfluß
Dir willenlos ergeben
Find' ich bei dir Trost
Bin vor Freude außer mir
Will langsam mit Dir untergehn
Kopflos - sorglos
Schwerelos in Dir verliern'
Deck mich zu mit Zärtlichkeiten
Nimm mich im Sturm, die Nacht ist kurz
Friedvoll - Liebestoll
Überwältigt von Dir
Schön daß es dich gibt
Komm, erzähl' mir was
Plauder auf mich ein
Ich will mich an Dir satthörn'
Immer mit Dir sein
Betanke mich mit Leben
Laß mich in Deinen Arm
Halt mich - Nur ein bißchen
Bis ich schlafen kann
Halt mich - Daß ich schlafen kann
...Ich wollts nur mal gesagt haben... (-:
das Miststueck