Freitag, 22. November 2013

..when you get back on your feet again...

Ich muss raus hier! Dieses ganze Business Geschwafel heute hat mich gelangweilt.
Ich nehme ein Bad, ziehe mein langes schwarzes luftiges Kleid an, streife meine halterlosen über meine frisch rasierte Haut und gehe hinaus in die kalte Nacht. Irgendwann erfassen leise Klavierklänge meine Aufmerksamkeit. Wo bin ich hier? Wo ist das Hotel dessen tonnen schwere gläserne Tür der Portier eben noch für mich geöffnet hat?

Ich folge der Musik bis ich vor einer Bar stehe.
Es ist eine Jazzbar. Ich gehe hinein. Schummriges Licht, wenige Gäste unterhalten sich leise. Ich setze mich an den Tisch in der Ecke und bestelle mir eine Flasche 1998 Romanée St.Vivant. Immerhin gibt es hier guten Wein.
So eine herrliche ruhe. Hier kann ich mich entspannen.

Ich zünde mir eine Zigarette an und beobachte einen Mann der zum Flügel geht und anfängt zu spielen.



Ich beginne leise vor mich hin und mit zu singen "...spent all my money, didn´t have any care..." und schaue dem Pianisten zu. Er sieht toll aus. Ich weiß nicht warum, ich stehe auf und gehe zu ihm. Seine Hände sind wunderschön und im Schein der Kerzen leuchten seine Augen so warm.

Ich schenke ihm tiefe Blicke und mein Brustkorb flattert bei jedem Atemzug. Dieser fremde Mann übt eine ungeheure Anziehungskraft auf mich aus. Ich gebe dem Kellner zu verstehen, dass er mein Glas auffüllen und ein neues mitbringen soll. Ich schiebe es dem Pianisten quer über den Flügel zu, dabei berühren sich unsere Hände ganz kurz. Es fühlt sich an wie ein Blitz. Er hörte mitten im Lied auf und hielt mir schweigend sein Glas entgegen.

Kann dieser fremde bitte aufhören mich so an zu schauen?
Warum er? Ich habe damit begonnen. Was ist los mit mir? Wo ist die sonst so souveräne M., die diese magischen und kribbelnden Momente so liebt?

Reiß Dich zusammen! Er steht auf und kommt auf mich zu. "Mein Name ist Mario, vielen Dank für den Wein, Sie haben einen sehr guten Geschmack"
"Danke, und Sie haben sehr schön gespielt Mario. Mein Name ist M."
"Setzen wir uns?"
"Wenn Sie mögen?"


Wenn Sie mögen???? Was ist los mit mir? JA!!!

Wir unterhalten uns gefühlte 3 Stunden und der viele Wein lässt mich etwas lockerer werden. Ich kann nicht aufhören auf seine Hände zu schauen. Wie sie sich wohl auf meiner Haut anfühlen?

Als ich mich das erste Mal nach Stunden richtig umsehe fällt mir auf, dass die Bar leer ist. Der Baarkeeper poliert gelangweilt ein paar Gläser. Aber das war es. Sonst war außer uns niemand mehr da.

Mario bemerkt anscheinend meine Unsicherheit und sagt nur: "Keine Sorge..." und gibt dem Barkeeper zu verstehen dass er gehen soll.
"Aber..."
"Shhhhtttt" haucht er leise, "das geht in Ordnung, sie gehört mir"

Er geht hinter die Bar und legt eine Platte auf. Es ist wieder dieses Lied was er vorhin gespielt hat.

"Nun, diesmal hörst Du aber nicht mittendrin auf" sage ich und nehme allen Mut zusammen. Ich nehme seine beiden sexy Hände, lege sie auf meine Hüften und schmiege mich an ihn. Wir sind uns ganz nah und bewegen uns im Rhythmus.

Ich spüre seinen Atem an meinem Hals und fühle mich auf einmal ganz leicht und unbeschwert. Mein Kopf ruht an seiner Schulter als er sich langsam von mir löst.
Er schaut mich an und nimmt meinen Kopf in seine Hände.
Ich kann kaum atmen, meine Knie werden weich und als unsere Lippen sich trafen begann ich am ganzen Körper zu zittern.

Mario schob mich Richtung Flügel und setzte sich auf dem Schemel. Dabei stand ich vor ihm. Gerade so zwischen den Tasten und ihm.
Er schob langsam mein Kleid nach oben und sog meinen Geruch gerade zu in sich auf. Dabei hielt er die Augen geschlossen. Seine Hände waren so warm, ich will sie fühlen. Als er endlich am Ende meiner Halterlosen Strümpfen angekommen ist schien er zu spüren wie sehr ich wollte, dass er meine Haut berührte und streifte mir das Kleid ab. Berühr mich! Bitte! Ich sagte aber nichts. Ich beuge mich zu ihm herunter und Küsse ihn. Ich spüre wie nass ich bin und wünsche ihn mir so sehr. Jetzt! ich will ihn spüren!
Endlich gleiten seine Hände von meinem Gesicht in Richtung Hals und Brüsten herab. Er fühlt sich so schön an, so warm und sanft. Er scheint es zu genießen. Er scheint diesen Moment voll auskosten zu wollen. Ich hole tief luft. Er sah mich leicht grinsend und sehr wohl wissend an.

Ich löse mich von ihm und öffne seine Hose. Küsse dabei seine Hand die auf seinem Knie ruht. Ich ziehe ihm die Hose aus und will ihn gerade in meinem Mund aufnehmen als er mich zu sich hoch zieht. Auf seinen Schoß.
Ich wage es nicht mich fallen zu lassen, kann es aber doch kaum erwarten. Er würde mich auch gar nicht lassen. Er hat mein Becken fest im Griff. Langsam, fast zu langsam lässt er mich hinab gleiten. Mein Kitzler berührt dabei ununterbrochen seinen Bauch. Ich atme schwerer und sein Blick verließ dabei keine Sekunde den meinen.

Ich spüre ihn. Ich will ihn. Endlich lässt er mich ohne wirklichen widerstand gewähren.
Nun atmet auch er schwer. Ich bewege mich langsam. So langsam wie er mich hat an sich hinab gleiten lassen. Ich nehme ihn ganz auf. Tief, nass, heiß!
Dieser aller erste Moment, indem man eins wird, er ist so unbeschreiblich.
Ich bewege mich schneller und beuge mich zurück sodass ich an den Tasten des Flügels lehne. Führe seine Hände an meinen Hals, die Brüste hinab bis zu meinen Hüften.
Seine Hände krallen sich in meine Haut und auch ich spüre dieses Kribbeln, diese Sekunden davor...
Ich will es lange spüren, ich will ihn länger spüren. Ich bewege mich nicht mehr. Unsere Lippen treffen sich. Er schmeckt so süß, so warm. Ich bewege mich wieder ganz langsam. Auf....
Ab....
Kann nicht aufhören.
Bin im Flow, bin ich, ruhe mit ihm in mir, keuchend, krallend, pochend.
Körper vereint.
Seele lächelt!


Alles Liebe euch!
M.

Dienstag, 3. September 2013

toc...toc...toc

Ist da jemand der Interesse an schmutzigen Details hat? ;-)

Das Miststueck!

Freitag, 29. April 2011

Betanke mich mit Leben...

Ich weiß, ich habe lange nichts von mir hören lassen.
Ich hoffe Euch geht es gut?

Mein Status:

+
Ich liebe meine neue Wohnung, meine neue Stadt.

-
Er fehlt mir so sehr
Ich fühle mich einsam
Bin nachdenklich
Tränen fliessen oft
Ich stelle abends immer öfter fest, dass ich den ganzen Tag noch nicht an meinen Engel gedacht habe
Das schmerzt, aber das Gehirn wird wissen was es da tut
Wie seine Stimme klingt weiß ich gar nicht mehr
Ich bin total verletzbar geworden...
Ich sitze in der dunkelsten Ecke meiner Wohnung und weine...

Und sonst so?

Ich sehne mich nach Nähe.
Jemanden an dem ich mich anlehnen kann.
Jemanden, bei dem ich meine Augen schliessen kann um mich ganz hin zu geben,
einfach genießen und Nähe tanken.
Möchte Leben, ja und auch Lieben und geliebt werden.
Ich will nicht vergessen, nein! Dazu war dieses Kapitel in meinem Leben viel zu schön und viel zu tragisch.
Ich mag nur wieder Leben, so tief wie nie zuvor die frische Luft des neuen Lebens in meine Lungen strömen lassen.
Morgens mit einem Lächeln aufwachen.
Die einsamen Wochenenden hinter mir lassen...
und Lachen...

Echtes Lachen!
Echtes Leben!

Eure M.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Adieu...

... Düsseldorf!

Ich streiche hier die Segel, es war meine schönste Zeit in dieser Stadt. Die Stadt, in die ich vor 9 Jahren wegen meines Mannes gezogen bin.
Doch kann ich hier nicht bleiben. Mich hält hier nichts und niemand mehr. Diese Stadt und die Erinnerungen machen mich traurig und depressiv...

Ab April werde ich zum Bayer.
Mietvertrag unterschrieben, ein großer Schritt in meinem neuen Leben.
Das Weg ziehen soll nicht vergessen heissen. Keine Flucht.
Eher ein gut tuendes Licht am Ende des langen Tunnels den ich seit 7 Monaten durchlaufe.

Ich fühle mich gut bei dem Gedanken und freue mich auf das neue Kapitel in meinem Leben.

Ein paar Knöpfe vom Mantel der Trrauer kann ich ja langsam mal öffen :-)

Das Miststueck

DAS Miststueck...

open mind for a different view...

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